Thema: Trennung(sangst)

Es ist ein Problem, das sich nur ergibt, wenn unser Hund wirklich Bindung zu uns aufgebaut hat … dieser Gedanke hat mich – als ich mich zum ersten Mal mit Bindung und Beziehung und dem Unterschied zwischen den beiden beschäftigt habe – wirklich beruhigt.

Bindung ist ja viel mehr als Beziehung: Beziehungen sind eher lose, sobald Bindung besteht, ist die Partnerin / der Partner nicht austauschbar. Soll heißen: ich kann meinen Hund nicht einfach durch einen anderen ersetzen! Die Bindung zwischen uns ist EXKLUSIV … und deshalb eben auch besonders wertvoll (darum steh ich voll auf das Bindungsthema 💜🐶)

Das “schlechteste” Element im 4blättrigen Kleeblatt der Bindungskennzeichen ist die Trennungsreaktion.
Also eigentlich ja nicht wirklich … weil es für mich fürchterlich schmerzhaft wäre, würde sich mein Hund überhaupt nicht freuen, wenn ich nach Hause komme. Und wenn die Bindung passt, kann ich ja auch sicher sein, dass er mich nicht bedenkenlos gegen eine Knackwurst eintauscht – das gibt mir schon ein ganz besonderes Gefühl 🤪

Gerade das ist aber eben das Thema: ich möchte nicht, dass mein Hund elendiglich leidet, wenn ich mal alleine unterwegs bin und er nicht mitkommen kann – klar!

Ich habe einiges probiert … und nichts hat wirklich geholfen.

Lustige Trainingskonzepte (alleine in einem Raum bleiben können, mit Leckerlis bestätigen) waren sinnlos und hatten nichts, aber rein gar nichts zu Entspannung beigetragen. Ambiano wusste, worum es geht, wann es Training ist und wann der “Ernstfall” eintritt.

So, und dann hat er einmal einen kleinen Ausflug ALLEINE unternommen – kurz (subjektiv aus seiner Sicht) – endlos lange (subjektiv aus meiner Sicht).

Stell es dir einfach mal kurz vor: der Hund ist im Wald (also keine Chance, dass du siehst wo er ist) plötzlich weg!

5 Minuten, 10 Minuten … eine gefühlte Ewigkeit 😱

Wie geht’s dir damit?

Es sind ja nur 5 Minuten.
Was machst du jetzt so ein Drama draus?
Was kann in 5 Minuten schon passieren?
Das wirst du schon aushalten!
Zitat Ende

JA, es ist ganz was anderes, wenn man da steht, alleine im Wald und auf den Hund wartet, nicht weiß, wo er ist, wie schnell er vielleicht doch über eine Straße läuft, wann und ob er wiederkommt … der Horrorfilm im Kopf beginnt gnadenlos zu laufen!

Was so ein Perspektivenwechsel doch ausmacht!
Ich gehe mittlerweile ganz anders an das Thema Trennung heran – mit viel größerem Verständnis für die subjektiv Empfindungen – und einem erklärenden Gespräch und der Versicherung, dass ich da bin – auf energetischer Ebene immer verbunden.

DAS hat alles geändert – für mich, meinen Hund … und unseren Vorraum, der jetzt bei meiner Rückkehr nicht mehr nach Adrenalin und Pfotenschweiß stinkt 💜🐶

Wenn Trennung für deinen Hund auch ein Thema ist: ich hab da was 👇🏻👇🏻👇🏻

Der AHA-Moment für Hundeliebhaberinnen – der Online-Mini-Kurs mit dem Bindungs-Booster

und / oder

Der Dog Chat – damit du weißt, was dein Hund wirklich dazu denkt und du ihm in Zukunft auf einer zusätzlichen Ebene helfen kannst.

2 Kommentare

  1. So ein schöner Perspektivenwechsel, Karin 💜
    Man spürt richtig, wie viel Verständnis und Herz in deinen Zeilen steckt – total berührend und inspirierend 🐾

    1. Perspektivenwechsel ist – davon bin ich mittlerweile überzeugt – das wichtigste Tool für ein tolles Zusammenleben mit dem Hund (und allen anderen Lebewesen 😉).

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