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Ein paar Gedanken zu den bevorstehenden Feiertagen

Auch wenn die Vorweihnachtszeit stressig für uns Menschen ist: nimm dir bitte die Zeit und überleg dir, was das für deinen Hund bedeutet!

Die Hektik vor Weihnachten entwickelt sich: es sind noch so viele Sachen zu erledigen, damit das große Fest perfekt wird.
Dann geht’s weiter mit Familienbesuchen: jeden Tag woanders feiern, laute Gespräche, freudige oder nicht so freudige Nervosität, gereizte Menschen
Und das ganze gipfelt dann zu Silvester in einem Feuerwerk aus Krach und unbekannten, aber intensiven Gerüchen und bunten Blitzen.

Dein Hund kann all das nicht zuordnen und er ist grundsätzlich ein Gewohnheitstier: es ist alles anders, die Menschen, an denen er sich versucht zu orientieren, sind anders … da stimmt doch was nicht.

Bei mir geht Weihnachten mittlerweile anders – nicht nur, aber auch wegen meiner Hunde:

Genieße die Zeit – lebe im Augenblick!

Ich habe für mich beschlossen, dass es nicht wichtig ist, für jeden ein materielles Geschenk zu haben. Es ist nicht wichtig, den perfekten Weihnachtsabend zu kreieren. Es ist auch nicht wichtig, die gesamte Verwandtschaft an 2 oder 3 Tagen zu besuchen … dafür haben wir ein ganzes Jahr Zeit 😉

Wichtig ist, dass ich ausgeglichen und ruhig bin, denn anders kann ich meinem Hund nicht die notwendige Sicherheit vermitteln, mit dem menschlichen Festtags-Wahnsinn souverän umzugehen.

Wenn ich ganz ehrlich bin: es geht auch mir wesentlich besser damit! Und ich verrate dir noch etwas: keiner ist mir böse deswegen!
Ich erkläre es und auch wenn’s bei manchen ein bisschen gedauert hat, haben alle eingesehen, dass sie so einen ausgeglichenen Menschen und entspannte Hunde zu Besuch haben können (eben nicht unbedingt zu den Feiertagen).

Hier noch ein paar Hinweise, wie ich den Silvestertag gestalte (an dem übrigens erschreckend viele Hunde entlaufen):

  • Ausgedehnter Spaziergang zu Mittag / am frühen Nachmittag in knallfreiem Gebiet (der Wienerwald bietet hier viele Möglichkeiten)
  • Wohlfühlprogramm für den Hund mit Pflege, bürsten, Massage,…
  • Hund NICHT alleine zu Hause lassen!
  • Keine Gassi-Runden zur Hauptknallzeit: ein gesunder Hund hält ein paar Stunden ohne Problem aus
  • Doppel-Sicherung (Halsband + Brustgeschirr, jeweils mit extra Leine, eine davon am Menschen zB Gürtel befestigt) für die gefährliche Zeit vor und nach Silvester oder wenn es absolut unvermeidlich ist, mit dem Hund in der Nacht rauszugehen
  • Auf KEINEN Fall Mittel mit Acepromazin geben: diese Medikamente stellen den Hund zwar körperlich ruhig (machen also mehr oder weniger bewegungsunfähig), die Wahrnehmung und Ängste sind dadurch aber nicht beeinträchtigt … er ist also im eigene Körper gefangen und kann sich nicht mehr ausdrücken. Natürliche Hilfsmittel sollten kein Problem sein, zur Sicherheit aber natürlich immer mit dem Tierarzt abgeklärt werden.
  • Es ist vollkommen in Ordnung, den Hund zu streicheln oder mit ihm zu kuscheln, wenn er die Nähe sucht, um sich zu beruhigen.
  • Insgesamt: soviel Alltagsroutine wie nur irgendwie möglich … das ist bekannt und berechenbar und der Krach kann hoffentlich leichter weggesteckt werden.
In diesem Sinne wünsche ich dir und deinem Hund noch eine entspannte (Vor-) Weihnachtszeit mit vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen!

 

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