Verantwortung

Unsere Hunde haben das Recht, von uns Verantwortung einzufordern.

Probleme fangen oft dort an, wo dieser Versuch scheitert … und das ist wirklich nachvollziehbar.

Wenn du einen ganzen Monat lang geredet hast, versucht hast, dein Gegenüber davon zu überzeugen, doch endlich in die Gänge zu kommen und (nur ein Beispiel) das eigene Zimmer aufzuräumen und es wurde dir vielleicht sogar eine positive Antwort vermittelt …. dann hast du 1. schon richtig viel Geduld aufgebracht und 2. irgendwann keine Lust mehr zu reden.

Es gibt also – nach diesem Monat – Erkenntnisse und Konsequenzen, die du für dich ziehst.

Erkenntnis:

Diese Person ist nicht so verantwortungsvoll, zu ihrem Wort zu stehen
Auf diese Person kannst du dich also nicht verlassen – dieser Zweifel wird auch gleich generalisiert und bezieht sich nicht nur auf’s Aufräumen.
Dieser Person ist dein Bedürfnis nach Ordnung egal und sie stellt ihre eigene Bequemlichkeit (auch ein Bedürfnis) über deine.

Konsequenz:

Du machst dein eigenes Ding.
Du kümmerst dich selbst um die Erfüllung deiner Bedürfnisse.
Eine Zusammenarbeit mit der Person wird schwieriger bis (bei andauernder Enttäuschung) unmöglich.

Schau einfach mal hin:

Wo übernimmst du verlässlich Verantwortung für deinen Hund (aus seiner Sicht)?
In welchen Situationen kannst du seine Bedürfnisse nicht erfüllen (warum auch immer – weil halt manches wirklich nicht geht)?
Wie oft muss sich der Hund nach deinen Bedürfnissen richten und wie oft ist es umgekehrt?

Das soll hier kein “Hundehalter*innen-Bashing” sein … sondern einfach ein Nachdenk-Impuls, wie wir mit unseren Lebenspartner*innen umgehen.

Teilen:

Noch mehr Blog-Posts

Fragen, Wünsche, Anmerkungen?
Schick' mir eine Nachricht