FAQ

Trailing

Dein Hund kann bereits alles, was er für’s Trailen braucht!
Das heißt für dich, wir starten ab dem ersten Training direkt mit dem Suchen – ohne große Vorbereitungen.
Die einzige Voraussetzung ist, dass der Hund eine Nase hat!
Prüfungen in z.B. Unterordnung sind nicht erforderlich und alles, was für die Trail-Arbeit oder deinen Alltag noch zusätzlich praktisch ist, üben wir während der Trainings.
Wenn du also nach einer etwas anderen Beschäftigung und besonderen Erlebnissen mit deinem Hund suchst, bist du hier genau richtig!

Auch Welpen und Junghunde dürfen trailen – es ist dir optimale Auslastung für die “Kleinen”, da eine Überlastung der Gelenke auf Grund der kurzen Wege de facto ausgeschlossen ist.

Für alte Hunde ist Trailing ebenfalls geeignet – sie finden oft durch ihre Lebenserfahrung kreative Lösungsansätze und das ist für den Selbstwert natürlich wertvoll.

Nein. Dein Hund muss weder beim Trail & Fun noch beim Trail & Fit direkt mit anderen Hunden interagieren.
Sollte uns während des Trails ein Hund entgegenkommen, können wir Menschen auch wunderbar beobachten, wie dein Hund diese Situation für sich selbst löst (Spoiler: meist sind es Ausweichmanöver, manchmal mit sehr großer Distanz zum fremden Hund.)

Darauf kann ich mit einem eindeutigen JEIN antworten.
Riechleistung und Talent für die Spurensuche ist auch bei brachycephalen Hunden (zB Mops, Französische Bulldogge) vorhanden. Allerdings ist es aus meiner Sicht unverantwortlich, einen Hund in diese Aufgabe zu schicken, wenn er schon im Ruhezustand nicht ausreichend Luft bekommt.
Für alle mit freier Atmung und (sehr) kurzer Nase gilt bei uns: keine Trails bei Außentemperaturen über 15°C, da die Nase auch eine wichtige Kühlfunktion hat.
Das ist übrigens keine Diskriminierung – DAS ist Tierschutz!

Die Ausrüstung ist sehr überschaubar und in fast jedem Hundehaushalt vorhanden:
– Brustgeschirr und Leine für den Hund.
– Gutes Schuhwerk und Outdoorbekleidung für den Menschen.
Für das erste Training kannst du dir Brustgeschirr und Fettleder-Trailleine gerne bei mir ausborgen. Wir besprechen dann auch, was für deinen Hund am besten passt.

Das kannst du am besten ausprobieren, indem du zu Hause Suchspiele mit deinem Hund machst, Wenn Futterbeutel oder Leckerli-Suche schon Spaß macht, dann ist eine längere, fordernde Spurensuche erst recht spannend.
Du selbst solltest auf jeden Fall mobil sein – zu Fuß genauso wie mit dem Auto. Da alle Hunde schlau sind, wechseln unsere Trail-Gebiete ständig und wiederholen sich meist erst nach 3 – 6 Monaten. Nur so können wir das “Risiko” minimieren, dass die Hunde einfach die bereits gemerkten Verstecke anlaufen und sich nicht mehr auf ihre Nase verlassen.

Gute Nachricht: NIX!
Die Verfolgung einer Spur ist für die meisten Hunde so logisch, dass sie bereits nach dem ersten Training wissen, worum es geht.
Wenn dein Hund sehr flott unterwegs ist und du keine Erfahrung mit Schleppleinen hast, kann es günstig sein, dass du das sogenannte Leinenhandling bei Spaziergängen übst und so der Bewegungsablauf flüssiger wird.

Gerade zu Beginn ist es wichtig, mit einer erfahrenen Trainerin / einem erfahrenen Trainer zusammenzuarbeiten. Du kannst deinen Hund sehr leicht unabsichtlich bei seiner Suche beeinflussen (zB durch unpassende Körpersprache oder Leinenhandling) und ihm damit ein falsches “Suchverhalten” beibringen. Unsere Hunde sind hier sehr feinfühlig und reagieren auf unsere Aktionen … auch wenn wir diese vielleicht gar nicht beabsichtigen oder bewusst registrieren. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass du in den Trail & Fun-Gruppen viele unterschiedliche Versteckpersonen zur Verfügung hast und dein Hund so von Anfang lernt, sich auf den Referenzgeruch zu konzentrieren (wie die Menschen in seiner Familie riechen, weiß er ja – da ist ein konzentriertes Anriechen nicht notwendig).

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